Beschreibung
Das MOZA HMA150 Haptic Motion System verwandelt ein komplettes Cockpit in ein physisches Kommunikationssystem und liefert Pitch-, Roll- und Heave-Bewegungen, anstatt lediglich den Sitz zu rütteln und auf Begeisterung zu hoffen. Sein 150 mm Aktuatorhub und eine maximale Geschwindigkeit von 300 mm/s erzeugen deutliche Bewegungen beim Bremsen, Beschleunigen, Sprüngen und bei Lastwechseln, während Vibrationen mit bis zu 150 Hz feinere Rückmeldungen von Motordrehzahl, Curbs und Fahrbahnbelag vermitteln. Dank 48-V-Betrieb und integrierter Steuerelektronik entfällt zudem die typische Industrie-Schaltschrankoptik, die viele anspruchsvolle Motion-Systeme begleitet.
Was unterscheidet das MOZA HMA150 Haptic Motion System?
- Große Bewegungen und feine Vibrationen in einem einzigen System Viele Motion-Plattformen überzeugen entweder bei großflächigen Chassisbewegungen oder bei kleineren haptischen Effekten, doch das HMA150 wurde entwickelt, um beides zu vereinen. Sein 150-mm-Hub bietet genügend Bewegungsweg, um Bremsvorgänge, Höhenunterschiede und Rallye-Landungen deutlich spürbar zu machen, während Frequenzen bis 150 Hz Motorimpulse und die Struktur der Fahrbahnoberfläche vermitteln. Erste Praxiseindrücke loben besonders die klare Trennung zwischen den großen Fahrzeugbewegungen und den feinen Vibrationen, anstatt alles zu einer teuren Wackelbewegung zu vermischen.
- Schnelle Reaktionen ohne unnötiges mechanisches Drama Die Kombination aus einer Höchstgeschwindigkeit von 300 mm/s, über 1 g Beschleunigung, einer Reaktionszeit von 8 ms und servogetriebenen Kugelumlaufspindeln verleiht der Plattform ein beeindruckendes Ansprechverhalten. Tester berichten, dass Gas, Bremsen, Kurvenfahrten und unebene Strecken mit kaum wahrnehmbarer Verzögerung klar unterscheidbare physische Rückmeldungen erzeugen. Noch wichtiger ist jedoch, dass die Bewegungen kontrolliert statt einfach nur brachial wirken – ein entscheidender Unterschied, wenn ein Motion-System Gripveränderungen vermitteln soll, anstatt seinen Fahrer in Richtung der nächsten Möbelstücke zu katapultieren.
- Integrierte Elektronik reduziert den Installationsaufwand Herkömmliche Aktuatorsysteme benötigen häufig separate Industrie-Servoantriebe, externe Servoregler und eine Verkabelung, die eher an ein kleines Telekommunikationsprojekt erinnert. Beim HMA150 sind die Achssteuerungen direkt in die Aktuatorarchitektur integriert und werden über eine 48-V-DC-Stromversorgung betrieben. Dadurch reduziert sich die Menge sperriger externer Hardware und der Aufbau zwischen Aktuator und Steuerung wird deutlich einfacher. Erste Beobachter heben besonders die aufgeräumte Konstruktion hervor, auch wenn eine Installation mit vier Aktuatoren weiterhin ein stabiles Cockpit und eine sorgfältige Montage voraussetzt.
- Softwaresteuerung geht weit über einen einfachen Stärke-Regler hinaus Mit dem MOZA Motion Manager lassen sich Bewegungsamplitude, Intensität, einzelne Bewegungsachsen und Vibrationseigenschaften unabhängig voneinander einstellen. Dadurch können Pitch, Roll, Heave, Fahrbahnstruktur und Motoreffekte individuell abgestimmt werden, anstatt alles über einen einzigen Regler zu steuern. Vorführungen zeigen, dass das System bereits bei sehr unterschiedlichen Fahrsituationen überzeugend funktioniert, während geplante Softwareerweiterungen den Einsatz künftig auch über Rennsimulationen mit klassischer Telemetrie hinaus ermöglichen könnten.
Vor- und Nachteile
| Vorteile |
Nachteile |
| 150 mm Hub sorgen für deutliche Bewegungen des gesamten Cockpits. |
Erfordert ein stabiles Cockpit mit geeigneten Befestigungspunkten für Aktuatoren. |
| 150 Hz ermöglichen detaillierte haptische Rückmeldungen der Fahrbahnoberfläche. |
Die Unterstützung von Flugsimulationen ist geplant, aber derzeit noch nicht verfügbar. |
| Integrierte Steuerungen reduzieren externe Hardware und Kabelaufwand. |
|
| 8 ms Latenz halten die Bewegungen präzise synchron. |
|
| Motion Manager bietet umfangreiche achsspezifische Einstellmöglichkeiten. |
|
Spezifikationen
| Spezifikation |
Wert |
| Standardkonfiguration |
Motion-Plattform mit vier Achsen |
| Freiheitsgrade |
3DOF |
| Unterstützte Bewegungsachsen |
Pitch, Roll und Heave |
| Maximaler Hub |
150 mm |
| Maximale Geschwindigkeit |
300 mm/s |
| Maximale Beschleunigung |
Über 1 g |
| Reaktionszeit |
8 ms |
| Vibrationsfrequenz |
Bis zu 150 Hz |
| Motortyp |
Eigenentwickelter Servomotor mit hoher Drehmomentdichte |
| Übertragungssystem |
Kugelumlaufspindel |
| Encoder |
21-Bit-Magnetencoder |
| Encoderauflösung |
Ca. 2,09 Millionen Positionen pro Umdrehung |
| Prozessor |
600 MHz |
| Stromversorgung |
48 V DC |
| Hauptmaterial |
Hochfeste Aluminiumlegierung |
| Oberfläche |
Mattschwarzes Metallic-Finish mit goldfarbenen Akzenten |
| Aktuatorbeleuchtung |
Anpassbare RGB-Ambientebeleuchtung |
| Telemetriebeleuchtung |
ABS-, Traktionskontroll- und Flaggenanzeigen |
| Montageanpassung |
Integrierte Schiebeführungen mit einstellbarer Montagehöhe |
| Steuerungsarchitektur |
Integrierte Achssteuerungen |
| Konfigurationssoftware |
MOZA Motion Manager |
| Softwareeinstellungen |
Amplitude, Intensität, einzelne Achsen und vibrotaktile Effekte |
| Erweiterungspotenzial |
Geplante Unterstützung für sechs bis sieben Achsen sowie vollständige 6DOF-Cockpits |
Kompatibilität des MOZA HMA150 Haptic Motion Systems
| Kategorie |
Kompatibilität |
| Cockpit-Konfiguration |
Vier-Aktuator-Installationen mit 3DOF |
| Bewegungsachsen |
Pitch, Roll und Heave |
| MOZA-Hardware-Ökosystem |
Für die Integration mit MOZA-Sim-Racing-Hardware entwickelt |
| Cockpits anderer Hersteller |
Erfordern geeignete Aktuator-Befestigungspunkte und ausreichende Steifigkeit |
| Software |
MOZA Motion Manager |
| Aktuelle Simulationsunterstützung |
Gängige Rennsimulationen für PC |
| Zukünftige Simulationsunterstützung |
Unterstützung für Flugsimulationen ist geplant |
| Konsolennutzung |
Keine native eigenständige Konsolenkompatibilität angegeben |
Das System ist für ein Cockpit mit vier Aktuatoren ausgelegt, wobei ein Aktuator jede Ecke eines geeigneten Simulator-Chassis unterstützt. Es kann gemeinsam mit MOZA-Wheelbases, Pedalen, Lenkrädern, Schalthebeln und anderen USB-Peripheriegeräten verwendet werden, da das Motion-System die Telemetriedaten unabhängig von den eigentlichen Fahrsteuerungen verarbeitet. Ein kompatibles Cockpit muss über stabile Befestigungspunkte für Aktuatoren verfügen; leichte Klappständer und flexible Einsteiger-Rahmen eignen sich nicht als Grundlage für ein vollständiges Motion-System.
Die integrierten Montageschienen ermöglichen eine Anpassung der Einbauhöhe, sodass sich die Aktuatoren an unterschiedliche Cockpit-Konstruktionen anpassen lassen. Dank der 48-V-DC-Architektur werden keine herkömmlichen externen 220-V-Industrie-Servoantriebe benötigt, während die integrierten Achssteuerungen die Anzahl separater Steuergeräte reduzieren. Die Standardkonfiguration ist auf Pitch, Roll und Heave beschränkt, sodass Surge, Sway, Yaw, Traction Loss und Gurtstraffersysteme zukünftige Erweiterungshardware erfordern und nicht Bestandteil der serienmäßigen Vier-Achsen-Konfiguration sind.
Das HMA150 wurde in erster Linie für die Simulation auf Windows-PCs entwickelt und unterstützt derzeit gängige Rennsimulationen wie iRacing, Assetto Corsa und unterstützte Formel-Rennspiele. Bewegungsprofile und das Verhalten der Aktuatoren werden über den MOZA Motion Manager konfiguriert. Eine native Unterstützung für PlayStation oder Xbox wurde bislang nicht angekündigt, und die Unterstützung von Flugsimulationen ist für einen späteren Zeitpunkt geplant und derzeit nicht Bestandteil des aktuellen, auf Rennsimulationen ausgerichteten Kompatibilitätspakets.