Die MOZA R16 Ultra bringt ordentlich Kraft ins Sim-Racing-Cockpit, ohne jede Kurve in einen Armdrück-Wettbewerb zu verwandeln. Mit 16 Nm konstantem Direct-Drive-Drehmoment bleibt das Lenkgefühl auch in langen Kurven stabil, während genügend Reserven für harte Randsteinkontakte, Bodenwellen und plötzlichen Gripverlust erhalten bleiben. Gleichzeitig sorgen der Flat-Wire-Motor mit nahezu coggingfreiem Lauf und der 21-Bit-Magnetencoder für ein außergewöhnlich gleichmäßiges und fein abgestuftes Lenkgefühl rund um die Mittellage. Zusammen mit der konfigurierbaren Telemetriebeleuchtung und den umfangreichen Einstellmöglichkeiten in Pit House entsteht eine kompakte Aluminium-Wheelbase mit überzeugender Technik und genau der richtigen Portion Show.
Was unterscheidet die MOZA R16 Ultra?
Konstantes Drehmoment mit spürbaren Reserven Die R16 Ultra liefert ihre 16 Nm dauerhaft und nicht nur als kurzzeitigen Spitzenwert. Dadurch bleiben die Lenkkräfte auch in langen Kurven gleichmäßig, während starke Schläge und Gripwechsel weiterhin klar voneinander unterscheidbar sind, anstatt zu einer einzigen schweren Kraft zu verschmelzen. Fahrer mit Erfahrung auf vergleichbaren 16-Nm-MOZA-Wheelbases stellen häufig fest, dass eine etwas reduzierte Kraft die beste Detaildarstellung liefert – mit reichlich Autorität, aber ohne anschließenden Termin beim Physiotherapeuten.
Flat-Wire-Laufruhe, die rund um die Mittellage spürbar wird Cogging fällt besonders bei kleinen Lenkkorrekturen auf, wenn sich selbst leistungsstarke Motoren leicht stufig oder körnig anfühlen können. Der Flat-Wire-Motor der R16 Ultra wurde entwickelt, um Cogging nahezu vollständig zu eliminieren, und bietet gleichzeitig eine um 12 % höhere Drehmomentdichte als vergleichbare Motoren ähnlicher Größe. Zusammen mit dem 21-Bit-Encoder sorgt dies für sauberere Lenkkorrekturen und eine klarere Trennung der Fahrbahnrückmeldungen. Das bringt in einer angespannten Qualifying-Runde deutlich mehr als ein weiteres dekoratives Carbonmuster.
Software-Abstimmung, die verschiedene Kräfte sauber trennt Mit MOZA Pit House lassen sich Federkraft, Dämpfung, Reibung, Interpolation und Force-Feedback-Kurven unabhängig voneinander einstellen, anstatt alles hinter einem einzigen Stärke-Regler zu verstecken. Sim-Racer mit MOZA-Erfahrung schätzen diese Flexibilität besonders beim Wechsel zwischen Formelwagen, GT-Fahrzeugen, Rallyeautos und Straßenfahrzeugen. Die zahlreichen Einstellmöglichkeiten belohnen sorgfältige Abstimmungsarbeit – auch wenn das blinde Kopieren eines aggressiven Internet-Setups weiterhin ein zuverlässiger Weg bleibt, hervorragende Hardware merkwürdig wirken zu lassen.
Eine kompakte Wheelbase für vollständige Sim-Racing-Cockpits Dedizierte Anschlüsse für Pedale, Dashboards, Schalthebel, Handbremsen und einen Not-Aus-Schalter reduzieren den üblichen USB-Kabelsalat unter einem hochwertigen Simulator. Die Montage von unten, vorne oder seitlich bietet außerdem deutlich mehr Flexibilität als Wheelbases mit nur einem Befestigungsmuster. Das stabile Aluminiumgehäuse ist für den Dauerbetrieb mit 16 Nm ausgelegt, doch die Erfahrung mit Wheelbases dieser Leistungsklasse bestätigt immer wieder eine Regel: Ein nachgiebiges Cockpit macht jede Schwachstelle seiner Konstruktion unübersehbar.
Vor- und Nachteile
Vorteile
Nachteile
16 Nm konstantes Drehmoment bewahren ausreichend Force-Feedback-Reserven.
Das Drehmoment erfordert ein stabiles und sicher montiertes Cockpit.
Flat-Wire-Motor minimiert Cogging bei feinen Lenkkorrekturen.
Die umfangreichen Softwareoptionen erfordern eine sorgfältige Ersteinrichtung.
21-Bit-Encoder erfasst selbst kleinste Rotationsbewegungen.
Mehrere Montagemöglichkeiten passen zu unterschiedlichsten Cockpit-Konfigurationen.
Dedizierte Anschlüsse reduzieren separate USB-Verbindungen.
Spezifikationen
Spezifikation
Wert
Antriebssystem
Direct Drive
Motortyp
Flat-Wire-Motor mit nahezu coggingfreiem Lauf
Konstantes Drehmoment
16 Nm
Drehmomentdichte
12 % höher als bei vergleichbaren Konkurrenzmotoren
Encodertyp
Magnetencoder
Encoderauflösung
21 Bit
Encoderpositionen
Ca. 2,09 Millionen
Force-Feedback-Algorithmus
MOZA NexGen Force Feedback Algorithm
iRacing Force-Feedback-Unterstützung
360 Hz
Force-Feedback-Einstellungen
Kurven, Interpolation, Federkraft, Dämpfung und Reibung
Konfigurationssoftware
MOZA Pit House
Gehäusematerial
Druckgegossene Aluminiumlegierung
Beleuchtung
Duale RGB-Lichtstreifen
Verfügbare Lichtfarben
16,7 Millionen
Telemetriebeleuchtung
ABS, Traktionskontrolle, Gangwechsel und Flaggen
Temperaturmanagement
Echtzeitüberwachung mit intelligenter Drehmomentregelung
Montagemöglichkeiten
Unter-, Front- und Seitenmontage
Anschlüsse für Peripheriegeräte
Pedale, Dashboard, Schalthebel, Handbremse und Not-Aus
Kompatibilität der MOZA R16 Ultra
Hardware-Kategorie
Kompatibilität
MOZA-Lenkräder
Kompatibel über das MOZA Quick-Release-System
MOZA-Pedale
Kompatibel über den dedizierten Pedalanschluss
MOZA-Schalthebel
Kompatibel über den dedizierten Schalthebelanschluss
MOZA-Handbremsen
Kompatibel über den dedizierten Handbremsanschluss
MOZA-Dashboards
Kompatibel über den dedizierten Dashboardanschluss
Not-Aus-Schalter
Kompatibel über den dedizierten Not-Aus-Anschluss
USB-Peripheriegeräte anderer Hersteller
Über separate USB-Verbindungen am PC nutzbar
Lenkräder anderer Hersteller
Erfordern einen geeigneten Adapter sowie separate elektronische Anschlüsse
Die R16 Ultra basiert auf dem MOZA-Lenkrad- und Quick-Release-System, sodass kompatible Lenkräder Strom- und Steuersignale direkt über die Wheelbase übertragen können. Zusätzlich stehen dedizierte Anschlüsse für MOZA-Pedale, Schalthebel, Handbremsen, Dashboards und Not-Aus-Hardware zur Verfügung, wodurch das Cockpit deutlich aufgeräumter bleibt. Da 16 Nm erhebliche Kräfte auf die Befestigung übertragen, wird ein stabiles Cockpit aus Aluminiumprofilen oder verstärktem Stahl anstelle eines leichten Klappgestells ausdrücklich empfohlen.
Pedale, Schalthebel, Handbremsen und Button-Boxen anderer Hersteller können am PC separat per USB betrieben werden, da kompatible Rennsimulationen mehrere Eingabegeräte gleichzeitig erkennen. Lenkräder anderer Hersteller lassen sich mit geeigneten mechanischen Adaptern montieren, allerdings werden deren Tasten, Schaltwippen, Beleuchtung und Displays nicht automatisch über das MOZA Quick Release angesteuert. Die Wheelbase ist nicht direkt mit proprietären Lenkrädern von Fanatec, Simagic, Logitech oder Thrustmaster kompatibel, sofern keine zusätzliche mechanische und elektronische Hardware verwendet wird.
Die R16 Ultra wurde in erster Linie für Windows-PCs und MOZA Pit House entwickelt und unterstützt führende Rennsimulationen wie iRacing, Assetto Corsa, Assetto Corsa Competizione, Automobilista 2, rFactor 2, RaceRoom, BeamNG.drive sowie unterstützte F1-Titel. Eine native PlayStation-Unterstützung ist nicht vorhanden. Für Xbox wird ein kompatibles, offiziell lizenziertes MOZA Xbox-Lenkrad benötigt, wobei je nach Spiel weiterhin eine individuelle Tastenbelegung und Force-Feedback-Konfiguration erforderlich sein kann.
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